Turniere & Ergebnisse (Archiv)

Hessischer Schulschachpokal 2025 in Karben

06.11.2025

Die Schulschachsaison in Hessen startet traditionell mit dem Hessischen Schulschachpokal. Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde er in Karben ausgetragen. Mehr als 120 Mannschaften hatten sich in sieben verschiedenen Wertungsklassen angemeldet.

Die Jakob-Grimm-Schule nahm mit dreißig Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 5 bis Q1 teil. In sieben Mannschaften traten sie gegen andere hessische Teams an, um einen der Siegerpokale zu gewinnen.

Für die jüngsten unserer Schülerinnen und Schüler aus den fünften und sechsten Jahrgangsstufen sollte es ein Turnier zum Sammeln von Erfahrungen werden. In der Wertungsklasse IV traten sie mit zwei Mannschaften an. Von 31 Mannschaften erreichten sie erwartungsgemäß die Plätze 17 und 22. Erfreulicherweise gelang es allen eingesetzten Spielerinnen und Spielern mindestens eine Partie zu gewinnen, sodass alle mit einem Erfolgserlebnis nach Hause fahren konnten. Linus Heußner und Leon Nündel stachen dabei mit drei Siegen in fünf Partien heraus.

In der Wertungsklasse der Mädchen trat die JGS mit ebenfalls zwei Mannschaften an. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren waren beide Mannschaften deutlich verjüngt, die Turniererfahrungen daher noch gering. Dennoch gelangen für beide Mannschaften beachtliche Erfolge. Die zweite Mannschaft, angeführt von Ashley Groß, wurde insgesamt sechste, belegte aber in der Altersklassenwertung U14 den dritten Platz und belohnte sich mit einem Pokal. Alina Dorogokuplya gewann vier von fünf Spielen und konnte somit für die Mannschaft wichtige Punkte beisteuern. Die erste Mädchenmannschaft konnte die Erwartungen sogar übertreffen. Bis zum letzten Spiel hielten sie die Chance offen, den Turniersieg zu erlangen. Das finale Spiel konnte aber leider nicht gewonnen werden. Eine denkbar knappe Niederlage bescherte ihnen unter allen Mädchenmannschaften den erfreulichen dritten Platz. Alle eingesetzten Mädchen gewannen mindestens zwei ihrer fünf Spiele. Jasmin Kaur Singh spielte am ersten Brett groß auf und musste nur eine einzige Niederlage hinnehmen. Alle weiteren Partien gewann sie souverän.

Bei den Haupt- und Realschülerinnen und -schülern traten acht Mannschaften in fünf Runden gegeneinander an. Die Jakob-Grimm-Schule stellte dabei zwei Teams. Die zweite Mannschaft der JGS kämpfte um jeden Punkt, musste sich aber ersatzgeschwächt mit dem letzten Platz begnügen. Die erste Mannschaft gewann alle Spiele bei lediglich zwei verlorenen Einzelspielen. Samuel Haritonov, Jonathan Funk, Daniil Shuliakivskiy und Andrei Rusu gewannen den Hessischen Schulschachpokal mit der optimalen Punkteausbeute von 10 zu 0 Punkten. Dieses erfreuliche Ergebnis gibt viel Selbstvertrauen für die als nächstes anstehende Hessische Schulschachmeisterschaft.

In der Wettkampfgruppe II (Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 2008 und jünger) traten insgesamt einundzwanzig Mannschaften in Sechserteams gegeneinander an. Die JGS ist in dieser Klasse sehr stark aufgestellt. Aufgrund ihrer in den vergangenen Jahren vielfältig gesammelten Turniererfahrungen, besitzen sie einen breiten Erfahrungsschatz, wenn es darum geht, im Endspiel die letzten verbliebenen Figuren zielsicher zum Schachmatt zu führen. Jonathan Gao, Tarkan Akhavuz, Sehmuz Kaplan, Fan Gao, Maximilian Adam, Samuel Bauer und Andrej Shevchuk setzten sich in allen Partien erfolgreich durch und gewannen das Turnier souverän mit 10 zu 0 Mannschaftspunkten. Sie verwiesen die Lichtenbergschule Darmstadt und die Dreiechschule Langen auf die Plätze zwei und drei. Gleich vier Spielerinnen und Spielern gelang es, alle ihre Partien für sich zu entscheiden.

 

Übersicht, Hessischer Schulschachpokal 2025 in Karben

Mannschaft

Wettkampfgruppe

Mannschafts-punkte

Brett-punkte

Platz

Jakob-Grimm-Schule 1

WK IV

SchülerInnen Jahrgang 2013 und jünger

5 - 5

11

17 / 31

Jakob-Grimm-Schule 2

WK IV

SchülerInnen Jahrgang 2013 und jünger

4 - 6

7,5

22 / 31

Jakob-Grimm-Schule 1

WK M

Schülerinnen bis Jahrgang 2005 und jünger

6 - 4

13

3 / 9

Jakob-Grimm-Schule 2

WK M

Schülerinnen bis Jahrgang 2005 und jünger

5 - 5

9,5

6 / 9

Jakob-Grimm-Schule 1

WK HR

Haupt- und Realschüler bis einschl. Klasse 10

10 - 0

18

1 / 8

Jakob-Grimm-Schule 2

WK HR

Haupt- und Realschüler bis einschl. Klasse 10

1 - 9

6

8 / 8

Jakob-Grimm-Schule

WK II

SchülerInnen Jahrgang 2008 und jünger (6-er Team)

10 - 0

23,5

1 / 21

 

Deutsche Schulschachmeisterschaften 2025

Wertungsklasse HR

 

Nachdem sich die Schachkinder der Jakob-Grimm-Schule in der Wertungsklasse der Haupt- und Realschulen bei den Hessenmeisterschaften durchsetzen konnten, ging es vom 01. bis zum 04. Mai 2025 nach Osnabrück zu den Deutschen Schulschachmeisterschaften. An vier Tagen wurde dort in insgesamt neun Runden der Deutsche Meister ausgespielt. Das Teilnehmerfeld bestand aus zwanzig Vertretern aus elf verschiedenen Bundesländern. Unsere Jakob-Grimm-Schule wurde dabei von Andrej Shevchuk, Samuel Bauer, Samuel Haritonov, Daniil Shuliakivskiy und Jonathan Funk vertreten.

 

Spieltag 1 (Runden 1 bis 4):

In der ersten Runde nahmen es Andrej, Daniil und beide Samuels mit der Eugen-Bolz-Realschule (Baden-Württemberg) auf. Als hätten sie bereits viel Erfahrung mit großen Meisterschaften, spielten alle vier ruhig und abgeklärt ihre Partien. Bei einem Unentschieden und drei Siegen, setzten sie sich souverän mit 3,5 zu 0,5 durch. In der zweiten Runde kam es dann zum Aufeinandertreffen mit der Realschule Neutraubling (Bayern). Andrej und Samuel B. konnten ihre Partien lange ausgeglichen gestalten, aber beide mussten sich im Endspiel ihren Gegnern geschlagen geben. Samuel Haritonov und Jonathan Funk konnten ihre Gegner wiederum mattsetzen, sodass sich das Team letztlich ein 2:2 Unentschieden erspielen konnte. Im dritten Spiel bewegten alle vier JGS-Spieler ihre Figuren zielsicher über das Schachbrett und so gelang ein starkes 3:1 gegen die Realschule plus Am Reichswald (Rheinland-Pfalz). Samuel B. verlor sein Spiel zwar, zeigte aber ein sehr starkes Mittelspiel und musste sich nach fast einer Stunde im Bauernendspiel letztlich doch geschlagen geben. Im letzten Spiel des Tages hieß der Gegner SARB Hasbergen 1 (Niedersachsen). Einer der Turnierfavoriten sollte letztlich seiner Sieganwärterrolle gerecht werden und bezwang unser JGS-Team klar mit 4:0.

 

Spieltag 2 (Runden 5 bis 8):

Der zweite Turniertag startete mit einem sehr stark herausgespielten 3:1 gegen die IGS Trier (Rheinland-Pfalz). Andrej musste sich nach hartem Kampf dem Spitzenspieler aus Trier geschlagen geben. Samuel B., Daniil und Jonathan spielten dagegen stark auf und führten ihr Team zum Sieg. In der sechsten Runde hieß der Kontrahent Schillerschule Bretten (Baden-Württemberg). Als Außenseiter gestartet, erspielte sich Andrej mit einer sehr starken Eröffnung leichte Raumvorteile, die am Ende in ein Remis mündeten. Nachdem auch Samuel B. am zweiten Brett für ein bedeutendes Remis sorgte, gelang Samuel H. ein unerwarteter Sieg gegen seinen Widersacher und das Spiel endete 2:2. Nach sechs von neun Runden konnte sich die JGS somit im oberen Tabellendrittel festsetzen. Auch die nächste Auseinandersetzung sollte nichts für schwache Nerven werden. Gegen die Freie Schule Oldenburg (Niedersachsen) erspielten sich Samuel B., Samuel H. und Jonathan eine 2:1 Führung. Andrej, am ersten Brett, musste sich am Ende nach fast einer Stunde Spielzeit dann aber geschlagen geben, sodass erneut ein beachtliches Unentschieden gegen einen höher eingestuften Gegner heraussprang. Im letzten Spiel des Tages war dann die Johann-Pachelbel-Realschule aus Nürnberg (Bayern) eine Nummer zu groß. Mit 0,5 zu 3,5 zogen die JGS-Schüler den Kürzeren. Am Ende des Tages stand ein sehr guter fünfter Platz, den es am letzten Spieltag zu verteidigen galt.

 

 

Spieltag 3 (Finalrunde 9):

In der letzten Runde der DSM hieß das Duell Jakob-Grimm-Schule gegen Johann-Simon-Mayr-Realschule Riedenburg (Bayern). Das Ziel in dieser Auseinandersetzung war klar formuliert. Mit mindestens einem Unentschieden sollte der fünfte Platz gesichert werden. Der Aufregung trotzend, erspielten sich Andrej, Samuel B., Samuel H. und Daniil Feldvorteile. Daniil gelang es bereits nach wenigen Minuten, seinen Gegner matt zu setzen, sodass der Druck auf seine Mitspieler ein wenig sank. Da auch Samuel B. seinen Gegenüber von einer in die nächste Bedrängnis schickte, war früh klar, dass die Platzierung gehalten werden könnte. Samuel B. drängte den König seines Gegners immer weiter in die Ecke, bis er nur noch durch ein Damenopfer zu verteidigen gewesen wäre. Daraufhin gab sein Gegenüber auf. Währenddessen spielten auch Samuel H. und Andrej an ihren Brettern sehr starke Partien. Beide konnten sich ebenfalls durchsetzen, sodass Riedenburg mit einem beachtenswerten 4:0 geschlagen werden konnte.

Nach drei Wettkampftagen und neun gespielten Runden konnten sich die Schüler der JGS über einen bemerkenswerten fünften Platz bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften 2025 freuen.

   

 

Abschlusstabelle

Pl.

Team

Land

G

U

V

MP

Bhz

BP

1

SARB Hasbergen I

Niedersachsen

8

1

0

17

87

26½

2

Johann-Pachelbel-Realschule Nürnberg

Bayern

6

1

2

13

101

24½

3

Freie Schule Oldenburg

Niedersachsen

5

3

1

13

101

21

4

Schillerschule Bretten

Baden

4

4

1

12

98

22½

5

Jakob-Grimm-Schule Rotenburg

Hessen

4

3

2

11

101

20

6

Hans-Böckler-Realschule Fürth

Bayern

5

0

4

10

90

19

7

Kurfürst-Moritz-Schule Moritzburg

Sachsen

4

2

3

10

87

19½

8

Realschule Neutraubling

Bayern

4

2

3

10

85

18½

9

Schule an der Jungfernheide

Berlin

4

2

3

10

74

21½

10

Realschule plus Am Reichswald

Rheinland-Pfalz

4

1

4

9

88

19

11

Johann-Simon-Mayr-Realschule Riedenburg

Bayern

4

1

4

9

88

17½

12

Eugen-Bolz-Realschule Ellwangen

Württemberg

4

1

4

9

86

20

13

Integrierte Gesamtschule Trier

Rheinland-Pfalz

4

1

4

9

73

18

14

Oberschule Wagenfeld

Niedersachsen

4

1

4

9

72

17

15

Johann-Gottfried-Borlach-Schule Bad Dürrenberg

Sachsen-Anhalt

4

0

5

8

66

14½

16

Olzeborchschule Henstedt-Ulzburg

Schleswig-Holstein

3

1

5

7

59

18

17

Max-Planck-Realschule Bad Krozingen

Baden

2

1

6

5

65

12

18

Stadtteilschule Stellingen

Hamburg

2

1

6

5

61

13

19

30. Oberschule Dresden

Sachsen

1

1

7

3

65

12

20

SARB Hasbergen II

Niedersachsen

0

1

8

1

73

6

 

Schach Schulmeisterschaft 2025 Klassen 5 und 6

Mit knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern starteten am Freitag, den 07. Februar 2025, die Schulmeisterschaften im Schach der Klassen 5 und 6. In drei Wertungsklassen wurden die Schulmeisterinnen und Schulmeister ausgespielt.

Die Stimmung unter den Kindern war geprägt von Aufregung und Freude und es entwickelten sich in allen Spielklassen spannende Spiele, bis in die letzten Spielrunden hinein.

In der Wertungsklasse der Anfänger spielten 33 Jungen in sechs Runden den Gesamtsieger aus. Jano Perlbach und Matheo Michaelis kristallisierten sich hier als die stärksten Spieler heraus. In der fünften Runde trafen beide direkt aufeinander. Jano gelang es dabei, seine Figuren sicherer über das Schachfeld zu führen und den gegnerischen König zu erobern. In der letzten Runde behielt er die Nerven und setzte sich letztlich mit sechs Siegen verdient gegen seine Kontrahenten durch.

Unter den Mädchen entwickelte sich ein Vierkampf um den Schulmeistertitel. Amalia Pipau, Ashley Groß, Pauline Dorfschäfer und Gulnaaz Singh erspielten sich Sieg um Sieg, bis sie gegeneinander antreten mussten. Gulnaaz behielt in allen direkten Duellen die Oberhand und kürte sich somit zur Schulmeisterin, gefolgt von Ashley, Pauline und Amalia.

Bei den Schülern, die bereits Spielerfahrungen gesammelt haben und im Schachspiel fortgeschritten sind, entwickelte sich ebenfalls ein Vierkampf um die Meisterschaft. Jonathan Gao setzte sich in all seinen Partien letztlich souverän durch und besiegte auf seinem Weg zum Titel alle seine Kontrahenten. Auf den Plätzen folgten Theo Marschall, Samuel Haritonov und Levin Becker.

 

Ergebnislisten:

Anfänger, Klassen 5 & 6

  1. Jano Perlbach
  2. Matheo Michaelis
  3. Oleksandr Bychkov
  4. Benjamin Bath
  5. Theo Foerster

 

Mädchen, Klassen 5 & 6

  1. Gulnaaz Kaur Singh
  2. Ashley-Colleen Groß
  3. Pauline Dorfschäfer
  4. Amalia Pipau
  5. Frida Schneider

 

Fortgeschrittene, Klassen 5 & 6

  1. Jonathan Gao
  2. Theo Marschall
  3. Samuel Haritonov
  4. Levin Becker
  5. Mark Schuliakivskij

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Schulschachmeisterschaften 2022

Über zwei Jahre sind mittlerweile vergangen, seitdem die letzte Schulmeisterschaft im Schach an der Jakob-Grimm-Schule in Präsenz ausgetragen wurde. Die Schüler*innen mussten einen langen Zeitraum auf gemeinschaftliche Aktivitäten von Angesicht zu Angesicht verzichten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Aufregung und die Vorfreude vor den ersten Partien an realen Brettern an den beiden Turniertagen geradezu greifbar sind. Die Schüler*innen reichen sich fair die Hände und die Schulmeisterschaften beginnen. Es kommt zu Schachpartien, die in wenigen Sekunden ihr Ende finden, aber auch zu mitreißenden Spielen, die von einer Traube von Zuschauern gesäumt sind. Das Wichtigste aber ist, dass alle Spieler*innen mit Freude gegeneinander antreten und faire Verlierer, aber auch fairer Gewinner sein können.

Aus den Klassen 5-6 nehmen 58 Schüler*innen in drei Wertungsklassen an den Schulmeisterschaften teil. Unter den Schülern*innen mit wenig Erfahrungen im Schachsport setzt sich Hugo Bachmann souverän und ohne Spielverlust gegen seine Mitstreiter durch. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Anton Hein und Elias Friesen. In der Wertungsklasse der spielstärkeren Schachkinder setzt sich Maximilian Adam ebenfalls souverän durch. Keiner seiner Kontrahenten kann ihn mattsetzen, sodass er verdient vor Lukas Schumann und Agoston Nep sowie Lasse Hangen in seiner Spielgruppe gewinnt. Die Schulsiegerin für die Klassen 5 und 6 entstammt der Wertungsklasse der Mädchen. Jana Matz gelingt es in der Gruppe der Mädchen, den Turniersieg zu erringen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Regina Ruba und Raunaq Bath.

Jana besiegt nicht nur alle ihre Gegnerinnen im Turnier der Mädchen, sie setzt sich im Finalspiel um die Schulmeisterschaft 2022 auch gegen Maximilian Adam durch und darf sich über einen gläsernen Pokal freuen.

Die insgesamt 47 Schüler*innen der Klassen 7-13 spielen in sechs verschiedenen Wertungsklassen. Von ihnen landen jeweils auf den vorderen drei Plätzen:

Klassen 7-8 Anfänger:

  1. Birk Paul Preißner
  2. Tyler King und Nils Roppel

Klassen 9-13 Anfänger:

  1. David Bilgic
  2. David Stiel
  3. Torben Venema, Tobias Mostalev und Nils Stenzel

Klassen 9-13 Fortgeschrittene:

  1. Lukas Reimer
  2. Leo Hubenthal
  3. Mohannad Miari und Hendrik Orth

Klassen 7-8 Fortgeschrittene und Experten:

  1. Tarkan Akhavuz
  2. Tim Löwen, Sehmuz Kaplan und Howyg Khajo

Klassen 9-10 Experten:

  1. Uros Vokic
  2. Aslan Akhavuz
  3. Medine Koc und Sargun Bath

Klassen 11-13 Experten:

  1. Ognjen Vokic
  2. Dominik Riedl
  3. David Gnilka

 

JGS-Schachschüler holen Pokale beim Hessentagsturnier

Ognjen Vokic (im Bild links) siegte beim Hessentagsturnier der WK III
Ognjen Vokic (im Bild links) siegte beim Hessentagsturnier der WK III

Im Rahmen des Hessentages fand im Bad Hersfelder Kurparkhotel ein Schachturnier für Schüler und Jugendliche statt. Dem Aufruf folgten etwa hundert Schüler vom Erstklässler bis zum Oberstufenschüler.  Die Teilnehmer stammten aus allen Landesteilen Hessens, was sich nicht zuletzt in der Siegerliste dokumentiert, in die sich Schüler aus Lorsch, Kassel, Korbach, Bad Homburg, Herborn, Bad Hersfeld und Rotenburg eintrugen.

Von der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg war es Ognjen Vokic, der im qualitativ stark besetzten Feld der WK III (bis 14 Jahre) nach fünf Siegen und zwei Remis am Ende die Nase vorn hatte. Weitere Pokale, die an die jeweils ersten drei jeder Altersklasse vergeben wurden, sammelten von der JGS Dominik Jentsch und Katharina Merold (beide WK II = älter als 14 Jahre) sowie Sargun Bath (Wk IV = jünger als 12 Jahre).

Faszination Schach

Unter anderem am Freitag, den 08. Februar 2019 fand in Kassel im dez Einkaufszentrum die Veranstaltung „Faszination Schach“ statt. Der Essener Großmeister Sebastian Siebrecht präsentierte das Schachspiel und versuchte viele Menschen für diesen Denksport zu begeistern.  Von 10:00 bis 20:00 Uhr wurde ein reichhaltiges Programm angeboten. Im Mittelpunkt des Events standen Kinder und Jugendliche, so auch unsere Schachkinder der Jakob-Grimm-Schule.

Zu Beginn eines aufregenden Tages besichtigten wir das Wahrzeichen Kassels, den Herkules und den Bergpark Wilhelmshöhe. Bedingt durch die vergangenen kalten Nächte geriet unser Ausflug hinunter zum Schloss Wilhelmshöhe zu einer lustigen Rutschpartie, die alle verletzungsfrei überstanden. Mit der Straßenbahn ging es anschließend in das dez Einkaufszentrum, um sich nach der langen Wanderung zu stärken.

Gut erholt und voller Elan fanden wir uns um 13:30 Uhr bei Sebastian Siebrecht und seinen zwei Assistenten ein, um zunächst die Tücken und Chancen verschiedener Schacheröffnungen zu erörtern. Unsere Schachkinder durften sich hierbei mit Rat und Tat einbringen und ihr bislang erworbenes Wissen demonstrieren. Daran anknüpfend setzten sie die neu erworbenen Fähigkeiten in Schachpartien um, duellierten sich am Großfeld oder ließen sich auch durch eine tickende Uhr beim Schachspiel nicht unter Druck setzen.

Seine Fortsetzung fand die Veranstaltung Faszination Schach mit Simultanpartien, die Großmeister Sebastian Siebrecht gegen 10 JGS-Schüler spielte. Dabei waren die Schüler verständlicherweise schon stolz, wenn der Großmeister an ihrem Brett für ein paar Sekunden inne hielt, um über seinen nächsten Zug nachzudenken. David Gnilka und Leo Hubenthal gelang es, ihn am längsten zu beschäftigen. Doch am Ende legten alle JGS-Schüler und auch Lehrer Uwe Brehm erwartungsgemäß ihren König nieder.

Seinen Abschluss und Höhepunkt fand der lange Schachtag im dez in Form eines Blitzturnieres. Unter 21 Teilnehmern stellte die JGS das halbe Kontingent. Dabei hielten sich die JGS-Schüler selbst gegen erwachsene Schachgrößen aus Kassel erstaunlich gut und erspielten sich im Durchschnitt eine ausgeglichene Bilanz. Onjen Vokic und Maurice Siepl landeten am Ende weit vorne auf dem 4. und 5. Platz. 

JGS Schulmeisterschaften im Schach 2019

Über hundert Teilnehmer bei den Schulmeisterschaften dokumentieren das Interesse vieler JGS-Schüler am Schach. In vier Altersklassen, in denen jeweils nach Anfängern, Fortgeschrittenen und Experten unterscheide wurde, spielten sie ihre Meister aus. Dabei absolvierten alle – je nach Altersklasse – fünf bis sieben Spiele mit jeweils 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler.

Unter den Experten setzte sich in der gymnasialen Oberstufe Dominik Jentsch klar vor Fabian Feldmann durch, bei den Neunt- und Zehntklässlern David Gnilka knapp vor Dominik Riedl. Mit besonderer Spannung erwartet wurde der Wettkampf bei den Siebt- und Achtklässlern. Hier verteidigte Maurice Rösele seinen Titel knapp vor Georg Köthe und Ognjen Vokic.

In den Klassen 5 und 6 holte sich Uros Vokic den Pokal einen halben Punkt vor Quentin Penner und Aslan Akhavuz. Bei den Mädchen der Klassen 5 und 6 verteidigte Medine Koc ihren Titel vor Leyla Hungol und Sargun Bath sowie Aamira Iftikhar.

Sieger der Fortgeschrittenen-Kategorien in den verschiedenen Altersklassen wurden Steven Heyn, Leo Hubenthal, Janis Dietz und Ilja Baier. Unter den Anfängern setzten sich Noah Braun und Nico Mathies durch.

JGS beim Schachturnier "Hibbdebach gegen Dribbdebach"

06. Februar 2019

 

Zu Jahresbeginn finden traditionell viele Schachturniere und -events statt. Am Mittwoch, den 06. Februar 2019 fuhren wir mit zwei Mannschaften nach Frankfurt, um dort am Schachturnier „Hibbdebach gegen Dribbdebach“ teilzunehmen. Anders als in den üblichen Teamwettbewerben treten hierbei nicht vier, sondern acht Schüler/innen gegeneinander an, um Punkte für die eigene Mannschaft zu erzielen. Die erste Mannschaft der JGS wurde vertreten durch Ognjen Vokic, Maurice Siepl, Maurice Rösele, Georg Köthe, Nils Küllmer, Janis Dietz, Erik Peters und Jan Merold. Die zweite Mannschaft trat leider dezimiert an, aber mit nicht weniger Ehrgeiz. Sie bestand aus Quentin Penner, Hendrik Merz, Uros Vokic, Sargun Bath, Medine Koc und Hannah Hoppert. Unter insgesamt 37 Mannschaften, die aus Schülern/innen der fünften bis achten Klasse bestanden und vornehmlich aus Frankfurt und Umgebung anreisten, wurden Pokale und Medaillen ausgespielt.

Gleich zu Turnierbeginn trafen unsere JGS-Vertreter aufeinander. Ognjen und Co. ließen ihren Kontrahenten keine Chance und setzten sich deutlich durch. Die sehr viel erfahrenere erste Mannschaft zeigte auch im weiteren Turnierverlauf kaum eine Schwäche. Sie gewann vier ihrer fünf Spiele. Einzig gegen den späteren Turnierzweiten, die St. Katharinen Schule Oppenheim, reichte es „nur“ zu einem 4:4-Unentschieden. Hinter dem ungeschlagenen Spitzenreiter von der Leibniz Schule Offenbach gelang mit 9 zu 1 Mannschaftspunkten ein überragender 3. Platz. Zur Belohnung durfte jeder Teilnehmer einen Pokal und eine Urkunde entgegennehmen.

Trotz der Enttäuschung im ersten Spiel und dem Nachteil, nur mit sechs Spielern anzutreten, gingen Quentin und seine Mitspieler frohen Mutes die verbleibenden Spiele an. Obwohl viele Schachschüler/innen der zweiten Mannschaft erst seit wenigen Monaten Schach spielen, schlugen sie sich mehr als achtbar und errangen nach Siegen gegen Leibniz Offenbach IV und IGS Stierstadt und einem Unentschieden gegen Helmholtz III einen sensationellen 7. Platz.

Alle Beteiligten freuen sich auf die 30. Turnierauflage im nächsten Jahr.
Alle Beteiligten freuen sich auf die 30. Turnierauflage im nächsten Jahr.

Zwei Schachteams der JGS qualifizieren sich für das Halbfinale der Hessischen Schulschachmeisterschaft

Die JGS Rotenburg beteiligte sich in allen Altersklassen an der ersten Runde des Hessischen Schulschach-Mannschaftswettbewerbs, der auf regionaler Ebene in 3er-, 4er- und 5er-Gruppen ausgetragen wurde. Die jeweils zwei besten Mannschaften der Vorrundengruppen qualifizierten sich für das Halbfinale, das im Januar und Februar ausgetragen wird.

Dabei zog die WK II der JGS um Dominik Jentsch nach einem 4:0 gegen die Freiherr-vom-Stein-Schule Hessisch-Lichtenau und einem 2,5:1,5 gegen das Lichtenberg-Gymnasium Kassel mühelos in die zweite Runde ein.

Spannender wurde es in der WK III, wo in der ersten Runde jeweils zwei Mannschaften der JGS Rotenburg und der Gesamtschule Bad Hersfeld gegeneinander antraten. Dabei schaffte das Team Rotenburg I nach einem 4:0 gegen Rotenburg II, einem enttäuschenden 2:2 gegen Hersfeld II und einem 1,5:2,5 gegen Hersfeld I dank der besseren Brettpunkte gegenüber Hersfeld II hauchdünn den Sprung ins Halbfinale. Erfolgreichster Spieler mit drei Siegen war David Gnilka.

Besonders aufregend ging es in der WK IV zu, endeten dort doch die meisten Spiele unentschieden 2:2. So blieb bis zur letzten Spielrunde völlig offen, welche Mannschaften sich für die zweite Runde qualifizieren würden. Am Ende besiegelte eine deutliche Niederlage gegen das Wilhelmsgymnasium Kassel das Ausscheiden beider JGS-Vertreter. Das Wilhelmsgymnasium gewann die Ausscheidung letztlich vor dem Engelsburg-Gymnasium Kassel, dicht gefolgt von den beiden Mannschaften der JGS und der König-Heinrich-Schule Fritzlar. Für die tapfer kämpfenden Mannschaften der JGS schnitten Hendrik Merz und Aslan Akhavuz mit je vier Siegen am besten ab.

Die WK IV sammelte fleißig Erfahrungen, die in zukünftigen Turnieren hilfreich sein können

JGS-Schachschüler nahmen an der Mannschafts-Europameisterschaft teil

Am 21. November nahm die Schachmannschaft der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg zum ersten Mal an der von der Europäischen Schachunion organisierten Europameisterschaft für Schulmannschaften teil. Bei diesem im Internet über sieben Runden ausgetragenen Turnier mit einer Bedenkzeit von zehn Minuten plus drei Sekunden pro Zug gehören zu einem Team zwei Jungen und zwei Mädchen. Für die JGS gingen Ognjen Vokic, Georg Köthe (beide G8) und Katharina Merold (R10) sowie Medine Koc und Sargun Bath (beide G6, die sich abwechselten) an die virtuellen Bretter. Angesichts der starken osteuropäischen Konkurrenz bestand das Ziel der JGS-Mannschaft neben der Teilnahme an sich lediglich darin, Erfahrungen zu sammeln und möglichst ein Spiel zu gewinnen.

In der ersten Runde trafen die Jakob-Grimm-Schüler gleich auf das Lyceum am Leninhügel Moskau. Georg konnte seine Partie lange ausgeglichen gestalten, am Ende gingen aber alle vier Spiele verloren. Nach einer weiteren Niederlage gegen das Gymnasium Riga aus Lettland landeten die Rotenburger ihren ersten Mannschaftssieg gegen eine Schule aus Medias in Rumänien. Anschließend verloren die JGSler gegen eine Schule aus Podgorica (Montenegro), bevor sie gegen das Lyceum Miguel des Cervantes aus Chisinau (Modawien) noch einmal glatt an allen vier Brettern gewannen. In der letzten Runde mussten Ognjen, Georg, Katharina und Sargun gegen den Tabellenführer, das Gymnasium Nr. 2 aus St. Petersburg, antreten. Dabei ließen die St. Petersburger nichts anbrennen und sicherten sich den Europameistertitel. Die Rotenburger landeten schließlich auf dem zehnten  Platz unter den 13 Teams aus sieben Nationen.

JGS aktiv beim hessischen Schulschachpokal

Schachschüler / innen der JGS und der ASS beim hessischen Schulschachpokal

Am 7. November trafen sich Hunderte hessischer Schachschüler in der Waldhessenhalle Bad Hersfeld, um in verschiedenen Wettkampfgruppen in Viererteams  über sieben Runden bei je 15 Minuten Bedenkzeit die hessischen Pokalsieger auszuspielen. Von der JGS Rotenburg nahmen fast alle Schüler der beiden Schach-AGs teil. So stellte sie mit sieben Teams eines der größten Kontingente.

Einen Platz auf dem Siegertreppchen hatte das erste Team der WK III (13-14 Jahre) angepeilt, musste sich aber mit 9 Mannschafts- und 16,5 Brettpunkten am Ende mit Platz 5 unter den 24 Schulen dieser Altersklasse begnügen. Gut in Form zeigte sich das zweite Team der WK III mit 7 Mannschaftspunkten. Die Turnierneulinge der dritten Mannschaft brachten es  immerhin auf 4 Mannschaftspunkte.

Für die drei Mannschaften der WK IV ging es primär darum, Aufbauarbeit zu leisten, nahmen diese Schüler doch überwiegend zum ersten Mal an einem überregionalen Schachturnier teil. Die Freude beim Spielen ließ sich aus ihren Gesichtern ablesen. Ihre Leistungen konnten sich mit zweimal 6 und einmal 3 Mannschaftspunkten schon sehen lassen.

Überwiegend Neulinge starteten auch für die Mädchenmannschaft der JGS. Katharina, Sargun, Medine und Hannah gingen konzentriert zur Sache. Ihnen machte das Schachspielen nicht nur Spaß, sie waren auch mit ihren Leistungen zufrieden, konnten sie doch zwei Mannschaftsspiele gewinnen und in ihrer Alterskategorie sogar den Pokal für den dritten Platz mit nach Hause nehmen. 

In der Gesamtwertung aller Schulen landete die JGS Rotenburg hinter dem Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen, der Gesamtschule Obersberg Bad Hersfeld und der Leibnizschule Offenbach auf dem vierten Platz.

Erstmals am Hessischen Schulschachpokal teil nahm auch ein Team der Rotenburger Grundschule, deren Teilnehmer sich aus der dort von Herrn Hofmann geleiteten AG rekrutierten. Die Albert-Schweitzer-Schüler waren mit großer Begeisterung dabei. Am Ende hatten sie nach drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen sogar deutlich mehr Mannschaftspunkte auf dem Konto als vorher erwartet.

Alle Ergebnisse des HSSP finden Sie unter http://hessische-schachjugend.de/hessischer-schulschachpokal-2018/.

JGS-Schachschüler/innen starten in Lauterbach

Schachschüler / innen der JGS erfolgreich in Lauterbach

Elf Schüler/innen der JGS machten sich am Samstag, den 3. November, auf den Weg, um an der ersten Station der 14. Osthessischen Schulschach-Rallye in Lauterbach teilzunehmen. Dabei traten sie in verschiedenen Wertungsklassen in jeweils sieben Runden mit 20 Minuten Bedenkzeit gegen Altersgenossen zahlreicher anderer Schulen und Vereine an.

Am stärksten vertreten waren die JGSler in der WK III (13-14 Jährige). In dieser Gruppe erreichte Ognjen Vokic (G8b) mit 5 Punkten den 2. Platz. Einen guten Tag erwischte auch Jan Merold (R8a), der mit 4 Punkten noch vor Maurice Siepl (G8b) auf dem 4. Platz landete.

Ebenfalls eine Silbermedaille erspielte sich Dominik Jentsch (E1), der in der WK II (über 14Jährige) 4,5 Punkte holte. In dieser Wettkampfgruppe nahm Katharina Merold (R10a) den Pokal für das erfolgreichste Mädchen mit nach Hause.

In dem mit 30 Teilnehmern zahlenmäßig am stärksten besetzten Feld der WK IV (11-12 Jährige) verbuchte Quentin Penner nach vier Siegen ebenfalls ein positives Punktekonto und landete auf Rang 13.

In der Schulwertung belegt die JGS Rotenburg mit insgesamt 37 Punkten hinter der Gesamtschule Obersberg Bad Hersfeld (41,5) und vor der Alexander-von-Humboldt-Schule Lauterbach (31) sowie der Gesamtschule Schenklengsfeld (26) bisher den zweiten Platz. Fortgesetzt wird die Osthessische Schulschach-Rallye am 26. Januar in Bad Hersfeld und am 16. März in Schenklengsfeld.

Die Schachuhren ticken wieder

Die Schachkinder der Förderstufe freuen sich auf spannende Schachpartien

Das neue Schuljahr ist bereits über zwei Wochen alt.

In dieser Woche haben nun auch die Ganztagsangebote begonnen, so auch die Schach AGs. Auch in diesem Jahr freuen wir uns über eine Vielzahl an Schüler/innen, die sich für das Schachspiel interessieren.

Schachspieler traten in Sotschi an

Das leise Ticken der Uhr

Titelkampf in Russland: Rotenburger Schachspieler traten in Sotschi an

ROTENBURG. Fünf Schüler räumen mit dem gängigen Klischee über Schachspieler auf: unsportlich, mathe- und computerverliebt? Nicht in Rotenburg. Die Schachspieler der Jakob-Grimm-Schule (JGS) haben der deutschen Nationalmannschaft etwas voraus: Sie haben schon erfolgreich an einem Turnier im russischen Sotschi teilgenommen. Ein internationales Schulschachturnier, bei dem am Rande auch gekickt wurde.

Die fünf Siebtklässler – vier Schüler und eine Schülerin – besuchen die Schach-AG der JGS. Den meisten ist das Schachbrett aus dem Elternhaus vertraut, wo der Vater und der große Bruder schon mit ihnen gespielt haben. Den fünf Jugendlichen gefällt es, sich ganz in das Spiel zu vertiefen, an der Taktik zu feilen, den Gegner zu analysieren.

„Man muss Konzentration und Geduld mitbringen“, sagt Ognjen Vokic, den die Anderen als besonders guten Spieler schätzen.

In der wöchentlichen Schach-AG spielen die Schüler gegeneinander, befassen sich aber auch mit der Theorie. Ihr gutes Abschneiden bei Turnieren in Deutschland mag ein Grund dafür sein, dass die Rotenburger von einer Kommission für die Teilnahme an den Wettkämpfen in Sotschi ausgewählt wurden. Über Istanbul flogen die Rotenburger nach Russland und lieferten sich dort Wettkämpfe mit Spielern aus knapp einhundert Teams, die meisten davon aus Russland. In einem großen Saal traten jeden Tag insgesamt 400 Spieler gleichzeitig gegeneinander an.

Streng seien die Organisatoren gewesen, berichten die Kinder, und mucksmäuschenstill sei es im Saal gewesen. Nur leise habe man immer wieder das Klicken der Uhren gehört. Hinterher analysierten Dr. Uwe Brehm und Betreuerin Carolin Schlein mit den Spielern die Partien. Die meisten gegnerischen Teams waren zu stark: Rotenburg landete als deutscher Vertreter auf Rang 85. Im parallel stattfindenden Fußballturnier waren die Rotenburger dagegen erfolgreicher – und scheiterten erst im Finale an einem russischen Team.

In Russland habe das Schachspiel auch deshalb einen hohen Stellenwert, weil es die Konzentration fördert, sagt Dr. Uwe Brehm, der die AG leitet. Im südamerikanischen Französisch-Guyana stehe Schach sogar auf dem Lehrplan: So sollen logisches Denken und die Fähigkeit, die Zukunft zu planen, gefördert werden.

Hessische Niedersächsische Allgemeine, 26.06.2018