Die JGS

Unsere Schule

Die JGS ist ihrem Selbstverständnis nach eine Gesamtschule mit starker lokaler und regionaler Verwurzelung. Sie strebt nach bestmöglicher individueller Förderung aller Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines inhaltlich profilierten und schulformbezogen differenzierten Bildungsangebotes. Die JGS orientiert sich als Ganztagesschule in ihrer Angebotsvielfalt an den Lebensinteressen von jungen Menschen in einer sich verändernden Welt. Kinder und Jugendliche lernen und leben im Laufe ihrer Schulzeit an zwei Schulstandorten in Rotenburg. Die Jahrgangsstufen 5 und 6 sind im Gebäude an der Bernhard-Faust-Straße zu Hause. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 - 12/13 gehen in den Schulkomplex an der Braacher Straße.

Die JGS nimmt Schülerinnen und Schüler nach intensiver Elterninformation in die Klasse 5 der Förderstufe oder in den Gymnasialzweig auf. Gymnasiastinnen und Gymnasiasten können den verkürzten gymnasialen Bildungsgang, der nach 12 Jahren Schulzeit zum Abitur führt, wählen oder sich für G9 entscheiden und das Abitur nach 13 Jahren ablegen. Der Weg aus der Förderstufe führt nach Klasse 6 im Regelfall in den Hauptschulzweig und in den Realschulzweig. Die Schulorganisation sieht Übergangsmöglichkeiten zwischen den Schulzweigen und eine spezielle Übergangsförderung vor. Die Gymnasiale Oberstufe ist traditionell offen für Jugendliche aus den Gesamtschulen in Obersuhl und in Bebra, aber auch aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Zum Einzugsbereich der Schule zählen auch Gemeinden im Nordosten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg und die Gemeinden Ersrode und Hainrode mit der Grundschule in Rengshausen. Die große Mehrzahl aller Schülerinnen und Schüler hat die Grundschulen in Heinebach, Lispenhausen und Rotenburg durchlaufen.

Für alle Kinder und Jugendlichen sind insgesamt 110 Lehrkräfte verantwortlich. Im Bereich der Schulhausverwaltung sind vier Hausmeister tätig. Die aus zehn Personen bestehende Schulleitung wird von drei Sekretärinnen unterstützt.

Über uns

Persönlichkeiten stärken

Die Zielvorstellung unseres pädagogischen Handelns ist die Verwirklichung einer Schule, in der sich Persönlichkeiten mit all ihren Stärken entfalten können. Dies geschieht, indem Kinder und Jugendliche in einem anregungsstarken und altersgerechten Lernklima Wissen und Können erwerben, bereichernde Kulturerfahrungen machen und moralische Haltungen gewinnen, die für das Gelingen eines verantwortlichen und erfüllten Lebens wichtig sind. Gesundheit aller Menschen in der Schule gilt uns als ein schützenswertes und zu fördern-des Gut.

Leitbild 1: Individuelle Förderung für alle

Im Mittelpunkt aller Anstrengungen der Schule steht die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler. Dies schließt die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Benachteiligungen und Behinderungen ein. Grundlage dafür ist die Bereitschaft, unter-schiedliche Begabungen und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen differenziert wahrzunehmen und zu respektieren und Lernaktivitäten den Vorrang zu geben, die anspruchsvoll, vielgestaltig und abwechslungsreich sind und auf dem neuesten Stand der Pädagogik und der Fachwissenschaften aufbauen.

Leitbild 2: Gemeinsam für eine gute Schule

Unsere Schule legt großen Wert auf ein offenes Miteinander aller Menschen in der Schule. Der Unterricht bietet Raum für Lernprozesse in der Gemeinschaft und für die Gemein-schaft. Konflikte werden in einer Atmosphäre des Vertrauens und des gegenseitigen Respekts bearbeitet und gelöst. Alle Mitglieder der Schulgemeinde sollen durch das täg-liche Zusammenleben und die Unterrichtsarbeit Gelegenheit erhalten, die JGS als ihre Schule anzunehmen und sich für sie einzusetzen. Für Fremdenfeindlichkeit, Rassismus oder die Verherrlichung von Gewalt ist in der Schule kein Platz.

Leitbild 3: Erziehung als Auftrag und Verpflichtung

Lehrerinnen und Lehrer an der JGS bekennen sich zu einem aktiven Erziehungsauftrag, der sich aus den Leitbildern des Schulprogramms ableitet. Alle Maßnahmen dienen dem Wohl der Schülerinnen und Schüler, erfolgen sensibel und mit Konsequenz und sind an einen demokratischen Erziehungsauftrag und die dazu passenden Unterrichtsstile gebunden.

Leitbild 4: Lernen für ein Leben in einer Welt mit Zukunft

Bildung und Erziehung an der JGS sind auf eine erfolgreiche Bewältigung der Zukunfts-aufgaben unserer Region und unserer gesamten Gesellschaft mit ihren internationalen Verflechtungen ausgerichtet. Schülerinnen und Schüler sollen fach-bezogen und fächerübergreifend lernen, wichtige Schlüsselprobleme unserer Zeit erkennen, verstehen und Beiträge zu ihrer Lösung vorschlagen, beurteilen und sich selbst aktiv daran beteiligen. Die Lehrerinnen und Lehrer an der JGS sind sich der Verpflichtungen bewusst, die die JGS als Umweltschule auf sich genommen hat.

Leitbild 5: Aktivität und Selbständigkeit als Kern des guten Unterrichts

Der Unterricht an der Jakob-Grimm-Schule verlangt die intensive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an allen Lernprozessen. Zielsetzungen des Unterrichts nehmen ihren Ausgang bei der Erfahrungs- und Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Der Unterricht ermutigt zur Übernahme von Verantwortung, er fordert Kreativität und Selbst-tätigkeit heraus und lässt Eigeninitiative zu. Er legt besonderen Wert auf die Stärkung von jungen Persönlichkeiten und vermittelt bedeutsames Wissen und breit gefächerte Fähigkeiten und Fertigkeiten auf der Basis eines modernen und anspruchsvollen Unter-richtskonzepts.

Leitbild 6: Fächer übergreifendes Lehren und Lernen

Unsere Schule legt Wert auf Lehren und Lernen, das angesichts einer immer komplexer werdenden Lebenswirklichkeit enge Fächergrenzen überwindet und fächerübergreifende Lernperspektiven in den Unterrichtsalltag einbezieht. Lehrerinnen und Lehrer pflegen deshalb eine Kultur der Kooperation und der Teamarbeit. Schulorganisatorische Maßnah-men geben den Raum für fortschrittliche Formen des Lehrens und Lernens.

Leitbild 7: Leistungen verlangen und Leistungsmaßstäbe offen legen

Unsere Schule verlangt von allen Leistungsbereitschaft. Wir verlangen und fördern Leistungen in einem breit angelegten Spektrum, das sich sowohl an wissenschaftlichen als auch an lebensweltlichen und berufsbezogenen Ansprüchen orientiert. Die Erziehung und der Unterricht verfolgen anspruchsvolle und realisierbare Zielsetzungen. Die Leistungs-kriterien werden offen gelegt. Leistungsansprüche und -beurteilungen basieren auf einer entsprechenden Unterrichtsarbeit, erfolgen transparent und gerecht und werden in einer Weise angewendet und vermittelt, die die Beschämung von Kindern und Jugendlichen ausschließt.

Leitbild 8: Schule für die Region

Wir sind offen für die Aufgaben, die Probleme und die Herausforderungen unserer Region, die wir zugleich auch als Lernort in unsere schulische Arbeiten einbeziehen wollen. Die Zusammenarbeit mit Personen, Betrieben, Vereinen, Einrichtungen und Organisationen soll weiter entwickelt werden. Neue Technologien und das Wissen aus der Region wollen wir für Lernprozesse nutzen und die schuleigenen Kompetenzen den Menschen in unserer Region anbieten.