Grundschüler forschen an der JGS

Ein kleines Jubiläum feierte die Jakob-Grimm-Schule am Samstag. Bereits zum fünften Mal richteten die naturwissenschaftlichen Lehrerinnen und Lehrer den Forschertag aus.

Der Einladung, die vor allem an die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Rotenburg, Heinebach, Lispenhausen Morschen, Bebra, Breitenbach, Weiterode und Ronshausen gerichtet war, folgten 82 motivierte Viertklässler.

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Frau Amlung und Herr Dr. Kaplonek zeichnen Schülerinnen und Schüler der ProNAWI-Klasse für ihre Teilnahme am „Chemie-mach-mit“-Experimentalwettbewerb aus (von links nach rechts: Malin Köthe, Lara Aschenbrenner, Lea Heinzerling, Alina Münscher, Frau Rimbach, Herr Dr. Kaplonek, Tim Sackmann, Cedrik Furchner, Manuel Khazarian, Tom Möhrke. Im Hintergrund: Viertklässler).

Passend zum Jubiläum wurden Schülerinnen und Schüler der naturwissenschaftlichen Klasse aus dem Jahrgang 8 für ihre Teilnahme am landesweiten Chemie-Experimentalwettbewerb „Chemie – mach mit“ durch die Schulleiterin Sabine Amlung und den stellvertretenden Schulleiter Dr. Roland Kaplonek ausgezeichnet. Sie belegten mehrere dritte Plätze und machten damit die JGS zur erfolgreichsten Schule in diesem Wettbewerb. Folgerichtig waren sie auch Teilnehmer am ersten Forschertag vor 5 Jahren.

Während die Eltern gemütlich in der Mensa bei Kaffee und Kuchen zusammensaßen und sich über die Angebote der Schule ganz allgemein und im naturwissenschaftlich-technischen Bereich im Speziellen informierten, gewannen ihre Kinder in dreißig-minütigen Projekten einen ersten Einblick in das vielfältige Angebot, das sie erwartet.  An insgesamt sechs naturwissenschaftlichen Stationen konnten die Viertklässler einen abwechslungsreichen Einblick in die Fächer Biologie, Chemie, Physik und Informatik gewinnen. Ob bei der Überführung von Straftätern, einem Blick durch das Mikroskop in die Welt des Unsichtbaren, dem Basteln einer mechanischen Hand, den ersten Programmierungsschritten am Computer oder bei der Herstellung von Raketen, alle waren sich einig: Das ist spannend und macht Lust auf mehr!

„Und ein Mehr wird es auf jeden Fall geben, da sind sich die Kollegen einig“, so die MINT-Koordinatorin Christina Schmitz. Schließlich sei der Forschertag wieder einmal ein Beleg für das Engagement der Schule im naturwissenschaftlichen Bereich. Dass diese Engagement Früchte trägt, wird auch an dem großen Interesse der Oberstufenschüler für die Naturwissenschaften deutlich. So unterstützten Leistungskursler aus der  Chemie und der Biologie den Forschertag. „Die MINT-Aktivitäten sollen aber nicht nur auf die Schülerinnen und Schüler der JGS beschränkt bleiben“, so Oberstufenleiter Marc Heinzerling. Er kündigte an, dass man für 2016 eine Vortragsreihe zu populären Themen aus den Naturwissenschaften vorbereitet habe. Diese beginnt mit Prof. Groß vom Fraunhofer Institut aus Bremen. Er wird passend zum Jahr der Europameisterschaft in Frankreich am 28. Januar 2016 über Physik und Chemie im Fußball referieren. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr in der Aula der JGS.

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