Ein kreatives Abenteuer an der Jakob-Grimm-Schule

Ich bin Lena Markowski, eine Schülerin des Leistungskurses Kunst Q2 an der Jakob-Grimm-Schule, und ich möchte von meinem Erlebnis beim Kunstprojekt „Skulpturen voller Fantasie und Kreativität“ berichten. Diese Zeit war für mich eine wunderbare Gelegenheit, meine künstlerischen Fähigkeiten zu erweitern und gleichzeitig viel über Teamarbeit und kreative Herausforderungen zu lernen. Zu Beginn des Projekts hatte ich nicht die Idee, meine jetzige Skulptur als Kerzenständer zu gestalten. Tatsächlich wollte ich zunächst eine schon bestehende Skulptur anfertigen. Als ich aber dann in meinem Prozess gemerkt habe, das daraus nichts wird, entstand nach und nach meine eher abstrakte Figur. So kreierte ich letztendlich meine eigene Idee. Es dauerte etwas, bis man etwas ästhetisches in der Skulptur sah, aber wie man so schön sagt: Trust the process.
Die Hilfe durch unsere Kunstlehrerin Frau Felmeden und mit der Hilfe von Anita Berger konnte ich meine Vision letztendlich in die Tat umsetzen. Frau Marotzke, die dieses ganze
Event erst möglich gemacht hat, hat uns ebenfalls von Anfang an unterstützt. Ein weiterer Teil des Projekts war die Erstellung von Plakaten für unsere Ausstellung am Rosenmontag. Diese Plakate ersetzten eine Klausur und waren von entscheidender Bedeutung, da die Arbeit mit Plakaten im Leistungskurs eine gängige Abituraufgabe darstellt.
Die Herausforderung bestand darin, verschiedene Themen geschickt zu verbinden: unsere Skulpturen, die Ausstellung selbst, den Rosenmontag und die Künstlerin Jeanne Mammen,
mit welcher wir uns zu dem Zeitpunkt beschäftigt haben. Diese komplexe Aufgabe erforderte viel Kreativität, strategisches Denken und eine präzise Ausführung, um die
Bewertungskriterien zu erfüllen. Ich lernte nicht nur viel über grafische Gestaltung, sondern auch, wie wichtig und wie schwierig es ist, verschiedene Aspekte eines Themas miteinander zu verknüpfen. Wir konnten das nur mit Teamarbeit meistern.
Der Ehemaligen-Verein unserer Schule spielte eine große Rolle, indem er unsere Veranstaltung finanziell unterstützte, was uns half, die Dekoration aufzufrischen und eine
schöne Atmosphäre zu schaffen. Am Tag der Ausstellung war ich voller Vorfreude, nicht nur wegen der Ausstellung unserer Skulptur, sondern auch, weil wir gemeinsam ein wunderbares Event mit vielen Leckereien und toller Atmosphäre geplant haben.
Zusätzlich gab es kreative Workshops, darunter das Knüpfen von Perlenarmbändern und das Malen von Aquarellen à la Jeanne Mammen, die den Besuchern die Möglichkeit boten, selbst aktiv zu werden. Besonders beliebt war die Fotowand, die mit verschiedenen Verkleidungen ausgestattet war. Die Fotos, die die Schülerinnen und Schüler machten, sorgten für viele Lacher und schöne Erinnerungen.
Die Preisverleihung fand eine Woche nach der Ausstellung statt. Am Abend der Bekanntgabe verkündete Frau Felmeden die Gewinner über unseren Instagram-Account. Zu meiner
Überraschung und Freude wurde mein Name für den dritten Platz platziert! Die Anerkennung für meine kreative Arbeit bedeutete mir sehr viel.
Ein Highlight während der Preisverleihung war die musikalische Unterstützung von Janusz Felmeden, der das Stück „Interstellar“ von Hans Zimmer spielte. Die Musik verlieh der
Veranstaltung eine ganz besondere Atmosphäre und begleitete den Moment der Preisverleihung auf eine eindrucksvolle Weise. Insgesamt war dieses Kunstprojekt an der Jakob-Grimm-Schule eine bereichernde Erfahrung, die mir wertvolle Lektionen über kreativen Ausdruck, Teamarbeit und die Bedeutung der Plakatgestaltung lehrte. Es hat meine Liebe zur Kunst und meine Fähigkeit, meine Visionen zu verwirklichen, weiter gestärkt. Ich freue mich schon auf die kommenden Herausforderungen und Projekte, die noch vor mir liegen!
Hier geht`s zum Bericht in der HNA!